Ideen brauchen Kapital
Private Equity ist in aller Munde. Lange Zeit war diese
Beteiligungsform den großen institutionellen Investoren wie
z.B. Banken, Pensionskassen und Versicherungen vorbehalten,
da viele Private Equity-Fonds nur Zeichnungssummen ab
mehreren Millionen Euro pro Investor zulassen. Jetzt ist der
Zugang zu dieser Anlageklasse auch privaten Anlegern über
Dachfonds möglich.
Die König & Cie. Beteiligungsangebote sind als Dachfonds
konzipiert, die sich über Zielfonds wiederum an zahlreichen
Private Equity-Fonds bzw. Unternehmen beteiligen.
Die einzelnen Zielfonds werden so ausgewählt, dass unter
Renditegesichtspunkten und Sicherheitsaspekten eine breite
Streuung nach verschiedenen Wachstumsphasen, Branchen und
Regionen der zu Grunde liegenden Beteiligungsunternehmen
erzielt wird.
Das Ertragspotenzial dieser Dachfondskonzepte ergibt sich
vorrangig aus dem Veräußerungsgewinn, welchen die Zielfonds
bei einem Verkauf von Unternehmensbeteiligungen erzielen
können. Anlageziel ist es, durch die Beteiligungen an den
Zielfonds einen größtmöglichen Totalüberschuss zu erzielen.
Um dieses Ziel zu erreichen, beteiligen sich die Zielfonds
an Unternehmen, wenn sie bei diesen ein hohes Potenzial für
Wertsteigerungen erkennen.
Special: Die "Subprime-Krise" -
Chancen für die König &
Cie. Fonds
Die Subprime-Krise - steckt die Wirtschaft in einer Finanzmarktkrise?
Bei der momentan vielfach in der Presse besprochenen Krise von Teilen des US-Hypothekenmarktes handelt es sich um das so genannte "Subprime-Segment", welches ausschließlich die Vergabe von Immobilienfinanzierung an natürliche Personen mit verminderter Bonität zur Finanzierung von privat genutzten Immobilien beinhaltet. So haben amerikanische Hypothekenbanken in großem Stil Kredite an wenig zahlungskräftige Schuldner vergeben. Diese Finanzierungen sind in der Vergangenheit im Rahmen großer Finanzmarkttransaktionen gebündelt und weltweit bei Kapitalanlegern platziert worden. Die Gesamtverschlechterung dieses Segmentes, Liquiditätsengpässe und Pleiten einiger Spezialfinanzierer sowie die Abwertung einiger Finanzierungstools durch die großen Ratingagenturen haben zu Verlusten in dieser Anlageklasse und Flucht aus diesen Papieren geführt.
Welche Meinung vertreten die Medien?
Mit Schlagzeilen in den Medien wie "Die Subprime-Krise, die seit Wochen die Märkte - allen voran den Credit-Markt - in Atem hält, schwappt nach Deutschland über" (Börsen-Zeitung) oder "Mit der größten Rettungsaktion seit dem 11. September 2001 verhindern die Zentralbanken einen Crash. Das ist erst der Anfang. Keine Bank traut der anderen. Unklar ist, wer auf welchen faulen Krediten sitzt." (Die Welt) werden deutsche Anleger seit Wochen verunsichert.
Wie schätzt König & Cie. die Marktlage ein?
König & Cie. sieht diese Meldungen ähnlich wie Herr Dirk Arning, Kapitalmarktexperte bei Drescher & Cie., der sagt: "Die unsachliche und zum Teil inhaltlich falsche Berichterstattung ist nicht hilfreich... Fast hat man den Eindruck, man wolle eine Finanzkrise herbeireden." Die Regierungen verschiedener Länder und Finanzexperten weltweit sind sich einig, dass die vermeintliche Kredit- Klemme keine größeren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben wird. Es handelt sich hierbei nicht um eine fundierte Marktkrise sondern eher um eine Vertrauenskrise. Banken trauen einander nicht mehr und stellen sich daher benötigte kurzfristige Gelder nicht in ausreichender Höhe zur Verfügung, wie es gewöhnlich der Fall ist. In die Bresche sprangen dafür die wichtigsten Zentralbanken. Neben der EZB haben die US- und die japanische Notenbank Milliardenbeträge an Liquidität zur Verfügung gestellt und somit den benötigten Liquiditätsfluss gewährleistet. Sorgen vor einer allgemeinen Liquiditätskrise sind somit unbegründet.
Die Liquiditätsspritzen der Zentralbanken in Form von Schnell-Tendern waren wohldosiert und die Lage auf den Geldmärkten hat sich sofort wieder entspannt. So konnte die EZB bereits einen Tag nachdem sie einen Schnell-Tender in Höhe von EUR 95 Milliarden zur Verfügung stellte, dem Markt die Zusatzliquidität wieder entziehen. Die Volumina der Schnell-Tender wurden täglich verringert. Auch hier wurden in den Berichterstattungen, selbst in renommierten Nachrichtensendungen, falsche Ängste geschürt. Jeder weitere Tender wurde als Zeichen einer eskalierenden Bankenkrise gewertet. Täglich wurde von Milliardenbeträgen berichtet, die zur Stützung des Marktes in das System gepumpt wurden. Hierbei wurde offensichtlich übersehen, dass sich die gewährten Schnell-Tender nicht kumulieren, sondern jeweils nur von einem zum folgenden Bankarbeitstag, und zwar gegen Zinsen, gewährt wurden. Es kommt somit nicht zu hohen dreistelligen Milliardenbeträgen, welche die Zentralbanken dem Geldmarkt zuführen, sondern lediglich um kurzfristige Liquiditätsspritzen.
Welche Auswirkungen kann die angesprochene Verknappung von Krediten für König & Cie. Fonds haben?
König & Cie. sieht die so genannte "Krise an den Kreditmärkten" nicht als solche, sondern als den Rückgang auf ein normales Niveau. Die Praxis der Kreditvergabe war in den letzten zwei Jahren zunehmend freizügig: Es wurden nur noch laxe bis gar keine Sicherheiten verlangt oder etwa die Einhaltung von ohnehin liberalen Covenants mitunter nicht überprüft. Außerdem haben Banken häufig aggressiv niedrige Zinsen verlangt. Nach den jüngsten Entwicklungen auf dem US-Hypothekenkreditmarkt kehren wir nunmehr zu Verhältnissen zurück, die den "normalen" Bankgepflogenheiten entsprechen.
Die Buy-out-Fonds in INPEQ I haben unterdurchschnittlich viel Fremdkapital in der Bilanz: Die durchschnittliche Relation zwischen Fremdkapital und EBITDA ("earnings before interest, taxes, depreciation and amortization" heißt "Ertrag vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände") der Portfoliounternehmen aus den Buy-out-Fonds liegt derzeit bei einem Faktor von 5,3. Die Benchmark liegt hingegen bei einem Faktor von 6,1, US-Average im dritten Quartal 2007, bzw. 6,0, EU-Average 1. Halbjahr 2007. Oberhalb dieser Durchschnittswerte haben wir im Markt auch Faktoren von 10 und höher gesehen. Bei Transaktionen mit derartigen Finanzierungsstrukturen sind Verwerfungen eher zu erwarten als in den Transaktionen "unserer" Buy-out-Fonds.
Chancen für König & Cie. Fonds
Die zu erwartende Entwicklung auf den Kreditmärkten wird sich niederschlagen in der Preisfindung für Unternehmenstransaktionen: Das auf ein normales Niveau verteuerte Fremdkapital sorgt für niedrigere Kaufpreise bei Übernahmen. Von diesem Effekt profitieren am meisten solche Zielfonds, die noch in der Investitionsphase sind. Sämtliche Zielfonds der König & Cie. Private Equity-Dachfonds INPEQ I und INPEQ II befinden sich noch in der Investitionsphase, weshalb sich hier sogar durchaus Chancen ergeben können.

