Hohe Renditeerwartung und Sicherheit durch Investition in Grundversorgungsmärkte
Was ist Infrastruktur?
Bereits die Zusammensetzung des Begriffes "Infrastruktur" aus dem lateinischen Wort "infra" (dt.: unten, unterhalb) sowie dem Wort "Struktur" (Synonyme: Bau, Gerüst, Konstruktion) weist hin auf die zentrale Bedeutung der Infrastruktur als "Unterbau" einer Volkswirtschaft. Infrastruktur fungiert somit als "nationales Rückgrat" und bezeichnet die dauerhaften Grundeinrichtungen und Netzwerke zur Anbindung und Versorgung von Haushalten und Unternehmen, die das reibungslose Funktionieren einer Volkswirtschaft garantieren. Sie ist damit unabdingbare Voraussetzung für Wirtschaftswachstum, Nachhaltigkeit und Wohlstand eines Landes. Gerade in der heutigen Zeit zunehmender Globalisierung sind moderne und gut ausgebaute Infrastruktursysteme im internationalen Wettbewerb unverzichtbar.
Man unterscheidet zwei Arten von Infrastrukturen: Soziale und Basis-Infrastruktur. Die Versorgung mit immateriellen Grundleistungen eines Staates wie Bildungseinrichtungen, Polizei und Krankenhäuser gehören zur Sozialen Infrastruktur. Flächendeckende Kommunikationsnetzwerke, Verkehrsnetze, Energie- und Wasserversorgung und Entsorgung bilden die Basis Infrastruktur.
König & Cie. »Infrastruktur International I« Unterlagen
Mit dem geschlossenen König & Cie.-Renditefonds "Infrastruktur International I" bietet das Hamburger Emissionshaus König & Cie. einen neuen Fonds in Kooperation mit den führenden Playern der Branche an. Alle Informationen zum "Infrastruktur International I" finden Sie direkt im Emissionsprospekt oder in den weiteren Dokumenten in unserem Download-Center.Globalisierung und Wirtschaftswachstum
Bis 2030 wird die Weltwirtschaft durchschnittlich mit 3% p.a. wachsen. Eine besondere Rolle spielen dabei die Entwicklungs- und Schwellenländer, deren Wirtschaftswachstum auf 4% pro Jahr geschätzt wird - im Vergleich zu 2,4% Wachstum in den Industrienationen.Wirtschaftswachstum geht mit einem verstärkten Bedarf an Infrastruktureinrichtungen einher: - Zunehmender Güter- und Personenverkehr erfordert den Ausbau und die Modernisierung der Verkehrsnetze und - knotenpunkte wie Straßen, Flughäfen, Hafenanlagen oder Bahnanlagen - Voraussetzung für Produktion und die Ansiedlung von Industrie ist die Gewährleistung einer zuverlässigen Energie- und Wasserversorgung sowie eine umweltgerechte Entsorgung von Abfällen - Globale Kommunikationsnetze sind unabdingbar für eine funktionierende internationale Arbeitsteilung Doch gerade bei den rasant aufstrebenden Schwellenländern fehlt es häufig an der benötigten Infrastruktur. Die erforderlichen Kapazitäten können nicht so schnell aufgebaut werden, wie es das Wirtschaftswachstum dieser Länder erfordert.
Ersatzbedarf
Paradebeispiel für den gewaltigen Investitionsstau bei der Erneuerung bestehender Infrastruktur sind die USA. Fahrbahnschäden führen jedes Jahr zu rund 13.000 tödlichen Unfällen auf Amerikas Straßen. In 2007 fiel in New York dreimal die UBahn aus, weil das Entwässerungssystem der Stadt dem heftigen Regen nicht standhalten konnte. Bei jeder vierten Brücke ist durch strukturelle Mängel dringend eine Sanierung erforderlich und 150 Dämme würden bei der nächsten Flut brechen, wenn nicht rechtzeitig in den fortschreitenden Verfall eingegriffen wird.
Viele weitere Bereiche steigern die Bedeutung von Infrastruktur-Maßnahmen, so beispielsweise die fortschreitende Urbanisierung, Klimawandel und Umweltschutz, die steigende Lebenserwartung großer Bevölkerungsschichten und der technologische Fortschritt.
Wie viel muss in Infrastruktur investiert werden?
Der weltweite Investitionsbedarf für den Infrastrukturbereich ist enorm. Dieses gilt nicht nur für die Schwellen- und Entwicklungsländer, sondern ebenso für die Industrienationen, vorne weg die USA. Die OECD schätzt den kumulierten weltweiten Investitions - bedarf in Infrastruktur bis zum Jahr 2030 auf USD 70 Bil. (70.000.000.000.000). Addiert man dazu noch die in der OECD Studie fehlenden Investitionen in Häfen und Flughäfen (in gleicher Größenordnung wie der Anteil derselben in Europa) von 6% hinzu ergibt sich ein Gesamtbedarf an Investitionen von USD 74 Bil. Zum Vergleich: Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (GDP) aller Länder dieser Erde lag 2007 laut des Internationalen Währungsfonds "nur" bei USD 65 Bil. Davon müssen nach OECD Angaben die Industrienationen in den nächsten 10 Jahren USD 7,5 Bil. in ihre Infrastruktur investieren. Die Schwellenländer hingegen müssen den dreifachen Wert aufbringen: Auf USD 21,7 Bil. schätzt die Investmentbank Morgan Stanley den Investitionsbedarf von 2008 bis 2017.
