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Erneuerbare Energien trotzen Wirtschaftskrise

Anteil am Endenergieverbrauch erstmals über 10 Prozent Im Jahr der Wirtschaftskrise 2009 haben sich die erneuerbaren Energien (EE) als stabiler Faktor erwiesen. Trotz eines ungewöhnlich windschwachen Jahres stellten die Erneuerbaren Energiequellen 2009 mit insgesamt rund 238 Mrd. kWh sogar etwas mehr Energie als im Vorjahr (236 Mrd. kWh). Bemerkenswert ist hierbei, dass die Energiebereitstellung aus allen Quellen im Vergleich zu 2008 konjunkturbedingt deutlich rückläufig war, so dass der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Endenergieverbrauch auf 10,1 % gestiegen ist. Dies ist das zentrale Ergebnis der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien Statistik (AGEE-Stat) vom März 2010.

Auch wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Biogas-, Photovoltaik- und Windenergieanlagen gebaut. Damit verbunden stiegen die Investitionen im Bereich der Erneuerbaren Energien auf einen neuen Rekordwert von 17,7 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten legte erneut zu. Mehr als 300.000 Menschen, rund 8 Prozent mehr als im Vorjahr, haben in der Erneuerbaren-Energien-Branche einen vergleichsweise krisenfesten Job gefunden.

Weitere Informationen zur Entwicklung der erneuerbaren Energien finden Sie unter www.erneuerbare-energien.de

Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Endenergieverbrauch 2008/2009 in Deutschland

  StromWärmeKraftstoffGesamtVeränderungen
  200820092008200920082009200820092008/2009
  [TWh][%]
 
Wasserkraft20,419,0--     20,419,0-6,9%
Windenergie40,637,8--     40,637,8-6,9%
Biomasse*27,830,597,1100,836,733,8161,6165,1+2,2%
Photovoltaik4,46,2--     4,46,2+40,9%
Solarthermie--4,14,8     4,14,8+17,1%
Geothermie< 0,1< 0,14,65,0     4,65,0+8,7%
Gesamt93,393,5105,9110,536,733,8235,8237,8+0,8%


* feste, flüssige, gasförmige Biomasse, biogener Anteil des Abfalls, Deponie-und Klärgas
Hinweis: Angaben gerundet und vorläufig; Abweichungen in den Summen durch Rundungen