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Bundesregierung: Weitere Unterstützung durch Tonnagesteuer
Die 24. shipbuilding, machinery & marine technology international trade fair Hamburg (SMM) ist beendet. Ein Thema, über das auf der Weltleitmesse der Schiffbauindustrie vielfach diskutiert wurde, ist die Entscheidung der Bundesregierung zur TonnagesteuerNach dem § 5 a EStG haben Schifffahrtsgesellschaften seit dem 1. Januar 1999 die Möglichkeit, eine pauschalierte Gewinnermittlung in Abhängigkeit von der im internationalen Schiffsverkehr eingesetzten Tonnage vorzunehmen. Diese Gewinnermittlungsmethode wird im allgemeinen Sprachgebrauch als "Tonnagesteuer" bezeichnet. Wesentliche Voraussetzungen für den Wechsel zur pauschalierten Gewinnermittlung sind u.a., dass sich die Geschäftsführung der Gesellschaft im Inland befindet, die Bereederung des Schiffes im Inland durchgeführt wird und das Schiff im Wirtschaftsjahr überwiegend in einem deutschen Schiffsregister eingetragen ist. An diese Gewinnermittlungsart ist die Gesellschaft dann für zehn Jahre gebunden.. Sie hatte ursprünglich gefordert, dass bis zum Ende des Jahres 2010 600 Schiffe in Saldo unter nationaler Flagge fahren.
Weniger als 450 von 3000 in Frage kommende Schiffe fahren zurzeit unter deutscher Flagge. Im Gegenzug wollte die Bundesregierung weitere Unterstützung durch die TonnagesteuerNach dem § 5 a EStG haben Schifffahrtsgesellschaften seit dem 1. Januar 1999 die Möglichkeit, eine pauschalierte Gewinnermittlung in Abhängigkeit von der im internationalen Schiffsverkehr eingesetzten Tonnage vorzunehmen. Diese Gewinnermittlungsmethode wird im allgemeinen Sprachgebrauch als "Tonnagesteuer" bezeichnet. Wesentliche Voraussetzungen für den Wechsel zur pauschalierten Gewinnermittlung sind u.a., dass sich die Geschäftsführung der Gesellschaft im Inland befindet, die Bereederung des Schiffes im Inland durchgeführt wird und das Schiff im Wirtschaftsjahr überwiegend in einem deutschen Schiffsregister eingetragen ist. An diese Gewinnermittlungsart ist die Gesellschaft dann für zehn Jahre gebunden. gewähren. Diese Forderung wurde aktuell fallen gelassen. Dazu sagte Hans-Joachim Otto, Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft: "Wir wollen in dieser Situation keine zusätzliche Last auf die Schultern der Schiffseigner legen."
Die Nachricht dürfte eine Erleichterung für die Schifffahrtswirtschaft sein, denn mit weiteren Auflagen und ohne die Tonnagesteuer wäre das KG-System kaum aufrecht zu erhalten gewesen. Aber auch mit dem Erhalt des derzeitigen Steuersystems wird die Schiffsfinanzierung zukünftig schwierig werden, so die allgemeine Erkenntnis auf der SMM.
Seit einem Jahrzehnt unterstützt die Tonnagesteuer die deutsche Schifffahrt. Die Tonnagesteuer ist keine Deutsche Erfindung, sondern Europaweit in den meisten Schifffahrtsnationen Kernstück eines erfolgreichen Ausbaus des Schifffahrtsstandortes und zielt wie in Deutschland zielt darauf ab, Wertschöpfung und Beschäftigung steigern. Es handelt sich dabei nicht um eine Steuer, sondern um ein Verfahren zur Gewinnermittlung, bei der für die Schiffsbetreibergesellschaft die Möglichkeit besteht, den Gewinn pauschal nach der Schiffsgröße zu ermitteln. Voraussetzung ist, dass die Bereederung aus dem Inland, also Deutschland erfolgt und das Schiff überwiegend in das inländische Schiffsregister eingetragen ist.
Die Tonnagesteuer ist in Deutschland eine Erfolgsgeschichte, denn seit ihrer Einführung hat der maritime Sektor mit einer erheblichen Expansion begonnen, die sich nicht nur auf Containerschiffe beschränkt. Davon profitieren in erster Linie die Bereederer, denn ihre Erträge aus der Schifffahrt fallen wie die Erträge der Schiffseigner, in der Regel KG-Fondsgesellschaften, unter die Tonnagesteuer, sofern die Bereederer Miteigentümer des bereederten Schiffes sind. Auch die Marenave Schiffahrts AG, die erste in Deutschland ansässige, börsennotierte Schiffsbeteiligungsgesellschaft in der Rechtsform einer AG, profitiert von der Tonnagesteuer, denn auch ihre Erträge fallen unter die Pauschalbesteuerung. Somit ist die Marenave Schiffahrts AG ein ideales Investment für jeden, der nicht nur in Schifffahrt investieren will, sondern von der Tonnagesteuer und der täglichen Handelbarkeit der Aktien profitieren möchte. Mehr Infos unter www.marenave.com.
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